EU-Gewichtsklassen C0 bis C4
Die EU-Drohnenverordnung teilt Drohnen in fünf Gewichtsklassen ein. Jede Klasse hat eigene Regeln für Versicherung, Führerschein und Flugbetrieb.
Klasse C0 – < 250g
DJI Mini 4 Pro, DJI Neo
Flug in A1 und A3. Kein Fernpiloten-Zeugnis nötig (nur Kompetenznachweis A1/A3). Darf über Menschen fliegen.
Klasse C1 – 250g – 900g
DJI Air 3, DJI Avata 2, DJI Mavic 3 Classic
Flug in A1 und A3. Kompetenznachweis A1/A3 erforderlich. Darf über unbeteiligte Personen fliegen, aber nicht über Menschenansammlungen.
Klasse C2 – 900g – 4kg
DJI Mavic 3 Pro, Autel EVO II Pro V3
Flug in A1 (nur Umgebung), A2 und A3. Für A2 ist Fernpiloten-Zeugnis A2 erforderlich. Mindestabstand 30m (5m im Langsamflug).
Klasse C3 – 4kg – 25kg
DJI Inspire 3, Profi-Drohnen
Nur Flug in A3 (fern von Menschen, 150m von Wohn-/Gewerbegebieten). Kompetenznachweis A1/A3 ausreichend.
Klasse C4 – > 25kg
Große Modellflugzeuge
Nur Flug in A3. Keine elektronische Fernidentifizierung nötig. Für große Hobbydrohnen und Modellflugzeuge.
Wichtig: Versicherungspflicht für alle Klassen
Unabhängig von der Gewichtsklasse ist in Deutschland eine Drohnen-Haftpflichtversicherung für alle Klassen (C0 bis C4) gesetzlich vorgeschrieben. Die Kosten variieren je nach Gewichtsklasse und Nutzungsart.