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Drohnen Haftpflichtversicherung Vergleich

Vergleich: Drohnen Haftpflichtversicherung

Vergleich: Drohnen Haftpflichtversicherung

Bitte beachte! Sobald du mit deiner Drohne, Quadrocopter, Octokopter, Multicopter, Kopter, UAV, Mikrokopter, Hexacopter oder andere Luftfahrtsysteme in die Lüfte steigst, benötigst du eine Drohnen Haftpflichtversicherung! Dies ist seit 2005 gesetzlich vorgeschrieben.

Zum Haftpflicht Vergleich

Sowohl bei der privaten als auch die gewerblichen Nutzung der Drohnen ist ein Versicherungsschutz vorgeschrieben! Im Vergleich von drohnen-versicherung.info wirst du für dich den passenden Tarif finden.

Die eigene private Haftpflichtversicherung kommt für einen Schaden in den meisten Fällen nicht auf, daher bist du mit einer speziellen Drohnenversicherung oder einer angepassten privaten Haftpflichtversicherung für Kopter auf der sicheren Seite. Der Vergleich auf unserer Seite ist kostenlos und kann ohne Angabe von privaten Informationen genutzt werden.

Mit einer Drohnen Vollkaskoversicherung kannst du zusätzliche deine Drohne vor Schäden, Totalschäden und Diebstahl versichern lassen. Dies ist gerade bei sehr teueren Koptern zu empfehlen.

Kopter Haftpflicht-Versicherung Vergleich

  • Angaben zum Versicherungsschutz

Einfach vergleichen – So funktioniert’s

Du kannst mit den Filtermöglichkeiten wie Nutzung, Abfluggewicht, Selbstbeteiligung, Geltungsbereich und Versicherungssumme den Vergleich der Drohnen Haftpflichtversicherungen auf deine Bedürfnisse anpassen.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen privater und gewerblicher Nutzung.

Kurz erklärt: Laut Gesetz gilt die private Nutzung nur für Sport & Freizeitgestaltung. Eventuelle Luftaufnahmen dürfen nur privat genutzt werden.

Sobald Luftaufnahmen (Bild- und Videomaterial) online verwendet werden (YouTube, Vimeo, flickr etc.) kann dies bereits als gewerbliche Nutzung ausgelegt werden. Bist du dir unsicher, dann kontaktiere vorher das Versicherungsunternehmen und schildere dein Vorhaben.

Bei gewerblicher Nutzung brauchst du zusätzlich eine Aufstiegsgenehmigung.

Neue Drohnen-Verordnung kommt 2017

Laut der Deutschen Flugsicherung (DFS) werden bis 2020 mehr als eine Million Drohnen im deutschen Luftraum unterwegs sein. Aktuell sind es etwa 400.000 Drohnen. Dementsprechend nehmen auch die Zwischenfälle mit Drohnen erheblich zu. Im Jahr 2016 gab es 64 gefährliche Annäherungen – fast fünfmal so viele wie im Jahr zuvor.
Deshalb wird sich zukünftig einiges ändern, eine neue Drohnen-Verordnung wurde gerade im Bundestag vorgestellt. Eine sehr gute Zusammenfassung und einen Ausblick auf das neue Gesetz gibt nachfolgendes Video:

Demnach gibt es folgende neue Regelungen:

  • Kopter Kennzeichnungspflicht ab 0,25kg (Plakette mit Namen und Adresse des Eigentümers an der Drohne angebracht)
  • Kopter Kenntnisnachweis ab 2kg
  • Kopter Erlaubnispflicht: ab 5kg (wird eine spezielle Erlaubnis/Aufstiegserlaubnis der Landesluftfahrtbehörde benötigt)

Generell dürfen Drohnen nur in Sichtweite geflogen werden. Grundsätzlich verboten sind mehr als 100m Flughöhe.

Was ist versichert?

Der Leistungsumfang der Drohnen Versicherung ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Daher können wir nur pauschal eine Aussage treffen. Weitere Informationen dazu finden Sie direkt beim Anbieter.

  • Freies Fliegen auch außerhalb von Modellflugplätzen
  • Drohnen bis zu einem Gewicht von maximal 25 Kilogramm
  • Wettbewerbe
  • Indoorflüge
  • Foto/Videoflüge
  • begrenzter oder unbegrenzter Nutzerkreis
  • deutschlandweiter, europäischer oder weltweiter Versicherungsschutz

Was ist nicht versichert?

Als Kopter Pilot musst du dich an bestimmte Regeln und Pflichten halten, ansonsten erlischt der Versicherungsschutz. Sieh die Drohne nicht als Spielzeug sondern als ein Sportgerät an. Wie bei einem Auto, Boot oder Flugzeug musst du deinen Copter jederzeit unter Kontrolle haben und notfalls sofort landen können. Daher gibt es einige Regeln die du unbedingt einhalten musst.

  • Achte unbedingt auf Persönlichkeits-, Namens- und Urheberrechte, diese sind nicht versichert
  • Ausserhalb der Sichtweite fliegen ist verboten. Sichtweise ist also maximal 100-200 Meter. Hilfsmittel wie Ferngläser, On-Board Kameras, Nachtsichtgeräte, Tablets oder Smartphones sind verboten und dürfen nicht zur Steuerung der Drohnen eingesetzt werden
  • Beachte die verbotenen Flugzonen
    • Im Umkreis von 1,5 km zu Flugplätzen & Flughäfen
    • Naturschutzgebiete
    • bewohntes Gebiet
    • Unglücksstellen
    • Menschenansammlungen
    • Regierungsviertel
    • militärische Gebiete
    • Industrieanlagen, Kraftwerke
    • Krankenhäuser
    • Gefängnisse & Justizvollzugsanstalten
  • Fliegen unter Alkohol und Drogeneinfluss
  • Gewerbliche Flüge

Aufgrund von schweren Unfällen in der Vergangenheit verschärft der Gesetzgeber die Gesetze im Umgang mit Drohnen und Multicoptern.

Eine private Drohnen Versicherung ist nur für den privaten Gebrauch bestimmt und ist daher auch preiswerter als eine gewerbliche Drohnen Haftpflichtversicherung.
Mit der privaten Drohnen Versicherung sind alle deine Flüge in erlaubten Flugzonen versichert. Baust du also einen Crash mit deiner Drohne und richtest damit einen Schaden an (Materialschaden oder Personenschaden) dann kommt dafür die Versicherung auf.
Schäden die durch Drohnen verursacht werden sind nicht zu unterschätzen, deshalb ist vor dem Abheben zwingend eine Drohnen Versicherung notwendig.

Video: Spektakuläre Drohnen Unfälle

Das Video zeigt spektakuläre Drohnen Manöver und leider auch viele Schäden an Drohnen selbst und an Material wie Autos oder Menschen. Gerade wenn Menschen durch Drohnen verletzt werden, geht der Schaden schnell in die Millionen Euro. Daher ist die Drohnen Haftpflichtversicherung für Drohnen und Flugmodell Besitzer eine Pflichtversicherung.

Solltest du bei deinen Flügen Bilder und Videomaterial aufnehmen, dann ist dies nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Betreibst du zum Beispiel einen YouTube Channel und verwendest in deinen Videos die Drohnen-Aufnahmen, dann zählt dies schon nicht mehr zum privaten Gebrauch. Genauere Informationen zu diesem Thema erhältst du auch bei den Versicherungsunternehmen.

Ist meine Drohne mitversichert?

Mit einer Drohnen Haftpflichtversicherung sind nur die Schäden versichert, die deine Drohne anrichtet. Zum Beispiel an Gebäuden, Autos, Menschen etc.
Geht bei dem Unfall auch deine Drohne kaputt, dann übernimmt die Drohnen Haftpflichtversicherung keine Kosten für die Reparatur oder Ersatz deiner Drohne. Doch mit einer Drohnen Vollkasko Versicherung ist zusätzlich deine Drohne vor Schäden, Totalschäden und Diebstahl geschützt.

Weitere Informationen zur privaten Drohnen Vollkasko Versicherung

Versicherungsschein unbedingt bei jedem Flug parat halten

Die Anmeldung der Drohnen Haftpflicht geht einfach und problemlos online und dauert nur wenige Minuten. Zur Registrierung benötigst du deine persönlichen Informationen wie Name, Anschrift, Verwendungszweck, Region / Einsatzgebiet, Angaben zum Steterer / Piloten und Informationen zum Drohnenmodell.
Dann entscheidest du dich nur noch für die Deckungssumme, Versicherungsbeginn und die gewünschte Zahlungsvariante. Nach dem Abschluss erhältst du eine E-Mail und innerhalb weniger Werktage wird dir dein Versicherungsschein meistens per E-Mail zugeschickt. Den Versicherungsnachweis musst du ausdrucken und bei allen Flügen mit Drohne, Quadrocopter, Multicopter oder sonstigen Fluggeräten vorweisen können.

Ohne Luftfahrt-Haftpflichtversicherung handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit und es drohen hohe Geldbußen.

Was ist bei einem Schaden zu beachten?

a) Deine Drohne stürzt ab und landet irgendwo im Feld. Bis auf deiner Drohne ist kein Sach- oder Personenschaden entstanden. Wenn du eine Drohnen Vollkasko abgeschlossen hast, dann erfährst du hier was du tun musst, denn diese übernimmt unter Umständen die Reparaturkosten.

b) Sollte deine Drohne außer Kontrolle geraten und Gebäude, Autos oder Menschen verletzten, dann ist dies sehr ärgerlich, aber noch kein Weltuntergang. Wichtig ist! Stehe zu deinem Fehler und renne nicht aus Verzweiflung weg, sonst wird alles nur noch schlimmer.
Sind Personen verletzt dann ist unter Umsänden der Rettungswagen zu rufen. Am Telefon schilderst du die 5 W Fragen. Hat deine Drohnen Sachen beschädigt (Gebäude, Autos etc. beschädigt) dann versuche den Eigentümer der Sache zu informieren. Oftmals ist es ratsam auch die Polizei zu verständigen. Diese macht Bilder vom Unfall und Schaden und dokumentiert den Unfallhergang.
Wie bei einer normalen Haftpflichtversicherung auch, werden anschließend die Daten der Drohnen Versicherung und Personalien ausgetauscht. Gleichzeitig sollte umgehend deine Drohnen Versicherung informiert werden. Dazu bieten die meisten Versicherungen ein Online Schadensformular an.
Du musst dann meistens folgende Angaben machen:

  • Versicherungsnehmer
  • Versicherungsnummer
  • Anschrift
  • Schadenszeitpunkt
  • Abflugort
  • Drohnename
  • Seriennummer der Drohne
  • Schadensort
  • Name des Piloten / Steuerers der Drohne
  • Gewicht der Drohne
  • Ausführlicher Schadenshergang
  • Welchen Schaden hat die Drohne angerichtet
  • Eventuelle Zeugen
  • und eventuelle weitere Dinge wie polizeiliches Aktenzeichen, Blutkontrolle, verletzte Personen usw.

Nachdem die Versicherung die Schadensmeldung überprüft hat, werden anfallende Kosten von der Versicherung übernommen.

Was haben Gewerbetreibende zu beachten?

Du möchtest deine Drohne gewerblich einsetzen (Videos / Bilder veröffentlichen oder verkaufen) oder deine Videos und Bilder im Internet zum Bsp. auf YouTube veröffentlichen?
Dann ist neben der gewerblichen Luftfahrzeuge Haftpflichtversicherung auch eine Aufstiegsgenehmigung und in einigen Bundesländern sogar ein Schulungsnachweis erforderlich.
Die Genehmigung muss für jedes Bundesland einzeln bei der zuständigen Luftfahrtbehörde beantragt werden. Dazu gibt es unterschiedliche Anforderungen und Kosten.
Meist gilt die Aufstiegsgenehmigung für 1-2 Jahre und muss danach erneut beantragt werden. Ohne Aufstiegsgenehmigung handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.
Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Luftfahrtbehörde der einzelnen Bundesländer.

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